interno blu 1 + 2, dittico, 2022, 118x296

recipienti 57, 2022, trittico, 112x180

spazio verdeblu, 2022, 90x180

paesaggio blu 1 + 2, dittico, 110x305

punto di vista 13, 2021, 148x118

in viaggio 3, 2022, 72x174

incompiuto 3, 2021, 118x148

tempi sospesi 1, 2021, 115x200

recipiente 13, 2020, 120x150

you name it 2, 2018, 170x155

incompiuto 4, 2021, 190x225

incompiuto 2, 2021, 195x225

raccolta 38, 2021, 80x180

maggio 2020 a, 146x146

maggio 2020 b, 146x146

nota aperta 8, 2020, 150x140

you name it 29, 2021, 118x148

incompiuto 5, 2021, 135x135

aria fresca 1, 2019, 118x148

libera scelta 3, 2021, 170x160

visita inaspettata 9, 2018, 170x170

you name it 24, 2020, 110x100

you name it 33, 2021, 140x140

libera scelta 10, 2021, 170x160

trasparenze 36, 2001, 120x80

libera scelta 9, 2020, 80x190

visita inaspettata 5, 2019, 114x114

you name it 21, 2020, 80x190

you name it 22, 2020, 80x190

casale rosa 1, 2020, 148x118

libera scelta 2, 2019, 170x170

centro rosso 4, 2019, 200x180

4tempi 1, 2020, 80x320

nota aperta 6, 2020, 114x114

nudo 1, 2019, 80x190

visita inaspettata 4, 2016, 110x110, ausgestellt im "dieci", rapperswil

recipienti 52, 2019, 118x118, ausgestellt im "dieci", rapperswil

recipienti 50, 2017, 120x120, ausgestellt im "dieci", rapperswil

Bild und Betrachter                                                                             

 

Mit dem Aufbruch in die Moderne hat sich die Malerei immer mehr von der Darstellung eines Gegenstandes gelöst. Was aber ist auf einem abstrakten Bild zu sehen, wenn beispielsweise nicht ein bekannter Gegenstand zu erkennen ist? Was „sagt“ uns ein Bild, besonders dann, wenn es sich wie in vorliegender Auswahl um Anordnungen, transparenter oder auch dominanter Farbakzentuierungen und Kompositionen handelt?

 

Mit diesem Fragenkreis beschäftigt sich der Kunstmaler Arnaldo Ricciardi. Auch der Betrachter des Werkes von Ricciardi ist gleichermaßen mit diesem Fragenkreis konfrontiert – besonders dann, wenn er zum einen nicht ein Urteil über Gefallen und Missfallen vornehmen und zum anderen seine Werke nicht allein bei dem Umstand belassen will, was sie zweifelsfrei sind: abstrakte, dialogisierende Kompositionen.